Videoüberwachung – was ändert sich ab 05/18

Die Informationspflichten ändern sich – Wir dürfen gespannt sein, was sich an der Beschilderung ändert.

Hier die neuen Informationspflichten:

-Identität des Verantwortlichen
-Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
-Verarbeitungszwecke und Rechtsgrundlage
-Berechtigtes Interesse
-Empfänger
-Übermittlung in Drittstaaten
-Dauer der Speicherung
-Rechte der Betroffenen
-Widerrufbarkeit von Einwilligungen
-Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
-Verpflichtung zur Bereitstellung personenbezogener Daten
-Automatisierte Entscheidungsfindung und Profiling

 

Kundenkarte – Infos zur Handhabung

Viele Geschäfte nutzen eine Kundenkarte als Instrument der Kundenbindung. Auch kann mit einer Kundenkarte die Stammkundschaft effizient beworben werden. Wichtig ist, dass bei einer Kundenkarte eine ordnungsgemäße datenschutzrechtliche Einwilligung erfolgt.

Kundenkarten benötigen wegen der Nutzung personenbezogener Daten eine ausdrückliche Einwilligungserklärung des Kunden.

Es muss ausgeschlossen werden, dass unbefugte Dritte auf die Einwilligung zugreifen kann. Dabei ist zu bedenken, dass Kunden ihre Einwilligung widerrufen können.

Der Kunde ist nachweislich auf seine Rechte Widerruf und Auskunftsrechte hinzuweisen.

 

 

Datenschutz? Habe ich ein Thema?

Am 05.02.2018 war ich zum Themenabend bei der IHK eingeladen. Waren Sie auch da?
Ca. 300 Perosnen lauschten den Ausführungen der Anwesenden Referenten.
Was für viele der Teilnehmer neu war oder zu vielen Fragen führte, ist für mich Alltag.

Und bestimmt haben Sie ein Thema oder kennen Sie die Begriffe und haben alles bereits umgesetzt?

– Rechtsgrundlage Einwilligung der Betroffenen
– umfangreiche Informationspflichten
– Rechte der Betroffenen
– TOMs
– Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
– und viele mehr.

Haben Sie ein Thema? dann sprechen Sie mich an.

0651/99990010 oder info@dsb-trier.de

Telefonische Kundenbefragung nur nach Einwilligung

Viele Unternehmen folgen dem amerikanischen Beispiel, und kontaktieren Ihre Kunden nach der Ausführung von Dienstelistungen telefonsich, um die Kundenzufriedenhet zu ermitteln.

Das Oberlandesgericht Köln (Az.: 6U 222/12) hat festegestellt, dass diese Anrufe unzulässige Werbeanrufe sein können, wenn dem Unternehmen nicht die Einwilligung für Werbeanrufe vorliegt. Das beklagte Unternehmen hat Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt.

Großangriff auf Router: DNS-Einstellungen manipuliert

Wie heise.de meldet gibt es Oribleme mit Routern von D-Link, TP-Link und Zyxel.
Bei über 300.000 Routern, die im Privat- oder Büroeinsatz sind, wurden angeblich die DNS-Einstellungen manipuliert. Die Angreifer hätten dadurch jederzeit den Datenverkehr der Geräte umleiten können.
Bei vielen dieser Routern sei durch die offenen WAN-Schnitstelle die Manipulation erfolgt.
Wer einen der manipulierten Router betreibt, könnte schon bald Probleme bekommen: einerseits droht eine Traffic-Manipulation, andererseits besteht die Gefahr, dass man bald so gut wie gar nicht mehr auf das Internet zugreifen kann – nämlich dann, wenn die DNS-Server der Ganoven ihren Dienst einstellen und alle DNS-Abfragen der Router ins Leere laufen.

Datenschutzkontrollen sind Sie vorbereitet?

Nach zahlreichen Skandalen und den Ereignissen der letzten Zeit, haben nun mehrere Bundesländer bereits verstärkte „Vor-Ort-Kontrollen“ angekündigt.
Dabei prüfen die Aufsichtsbehörden vermehrt die Datenschutzkonformität in Unternehmen.
Haben Sie ein Verfahrensverzeichnis, wie ist Ihre Dokumentation im Bereich Datenschutz?

Gerne beraten wir Sie Vor-Ort.
www.dsb-trier.de
Tel: 0651/99990010

IOS-Update oder warum Sicher nicht Sicher ist.

Stellen wir uns mal vor, wir nutzen unser Smartphone von Apple und versuchen uns an grundlegende Sicherheitsvorschriften zu halten.
– Nutze kein öffentliches Wlan
– nutze nur verschlüsselte Verbindungen
– nutze einen VPN-Client
Wir achten also z.B. darauf, dass das SSL-Zertifikat z.B. unserer Bank auch korrekt ist. Wir verlassen uns also darauf, dass unser Smartphone uns vor unsicheren Zertifikaten warnt.
Und dann das: durch einen Fehler entfällt die Prüfung und es wird einfach jeder Schlüssel akzeptiert – ein Einfallstor für Hacker und Geheimdienste.

Was tun? Zumindest mal das aktuellste IOS-Update aufspielen und ein wenig vorsichtiger sein.
Den Merke: Sicher muss nicht sicher sein.

Facebook kauft WhatsApp – und nun?

Facebook hat seinen größten Gegenspieler gekauft.
Facebook hatte bereits vergeblich versucht einen eigenen Massanger zu kreieren – die Nutzer wollten es nicht nutzen.

Der Kauf von WhatsApp war also ein logischer Schritt.

430 Millionen Nutzer fragen sich nun einige – was tun.
Zunächst muss man feststellen, dass WhatsApp auch bisher keine sichere Lösung war. Die Daten liefen über amerikanische Server und es gab keine hinreichende Verschlüsselung.
Aber: es gibt durchaus eine Alternative:
Threema – Threema gibt es für gängige Smartphones. Threema bietet eine sogenannte asymmetrische Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die garantiert, dass nur der Absender und der Empfänger die Nachricht lesen können. Die Verschlüsselung geschieht direkt auf dem jeweiligen Gerät. Dadurch sei sichergestellt, dass kein Dritter die Nachricht entschlüsseln kann.

Hier die Webseite des Anbieters.